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  • Aufwiedersehen im neuen Jahr 2021!

Liebe Hochzeitsgedichte

01./ »
Wie ich dich liebe? Laß mich zählen wie. Ich liebe dich so tief, so hoch, so weit, als meine Seele blindlings reicht, wenn sie ihr Dasein abfühlt und die Ewigkeit. Ich liebe dich bis zu dem stillsten Stand, den jeder Tag erreicht im Lampenschein oder in Sonne. Frei, im Recht, und rein wie jene, die vom Ruhm sich abgewandt. Mit aller Leidenschaft der Leidenszeit und mit der Kindheit Kraft, die fort war, seit ich meine Heiligen nicht mehr geliebt. Mit allem Lächeln, aller Tränennot und allem Atem. Und wenn Gott es giebt, will ich dich besser lieben nach dem Tod. «
Autor / Rainer Maria Rilke
 
02./ »
Die Liebe ist eine wilde Rose in uns Sie schlägt ihre Wurzeln in den Augen, wenn sie dem Blick des Geliebten begegnen Sie schlägt ihr Wurzeln in den Wangen, wenn sie den Hauch des Geliebten spüren Sie schlägt ihre Wurzeln in der Haut des Armes, wenn ihn die Hand des Geliebten berührt Sie schlägt ihre Wurzeln wächst, wuchert und eines Abends oder eines Morgens fühlen wir nur: sie verlangt Raum in uns Die Liebe ist eine wilde Rose in uns, unerforscht vom Verstand und ihm nicht untertan Aber der Verstand ist ein Messer in uns Der Verstand ist ein Messer in uns, zu Schneiden der Rose durch hundert Zweige einen Himmel «
Autor / Reiner Kunze
 
03./ »
Neulich war es wieder mal so weit: Du wolltest mich nicht ganz verstehen. Ich bat dich, bitte schenke mir mehr Zeit. Da standst du auf und wolltest gehen. Das bedeutet: Halt mich nicht fest! Denn wenn du mich nicht gehen lässt, dann fühle ich mich wie in Ketten. Ich sage dir, wenn wir nicht hätten, was wir haben und was wir teilen, ich würde mich wirklich beeilen, dass ich endlich Mut aufbrächte für wache, sehnsuchtslose Nächte, ohne dir hinterher zu weinen. Doch wo finde ich so einen wilden Hund wie dich auf Erden. Ich muss einfach bescheidener werden. «
Autor / Wolf Dietrich
 
04./ »
Die blauen Frühlingsaugen Schaun aus dem Gras hervor; Das sind die lieben Veilchen, Die ich zum Strauß erkor. Ich pflücke sie und denke, Und die Gedanken all, Die mir im Herzen seufzen, Singt laut die Nachtigall. Ja, was ich denke, singt sie Lautschmetternd, daß es schallt; Mein zärtliches Geheimnis Weiß schon der ganze Wald. «
Autor / Heinrich Heine
 
05./ »
Ein Blick von deinen Augen in die meinen, Ein Kuß von deinem Mund auf meinem Munde, Wer davon hat, wie ich, gewisse Kunde, Mag dem was anders wohl erfreulich scheinen? Entfernt von dir, entfremdet von den Meinen, Führ ich stets die Gedanken in die Runde, Und immer treffen sie auf jene Stunde, Die einzige; da fang ich an zu weinen. Die Träne trocknet wieder unversehens: Er liebt ja, denk ich, her in diese Stille, Und solltest du nicht in die Ferne reichen? Vernimm das Lispeln dieses Liebewehens; Mein einzig Glück auf Erden ist dein Wille, Dein freundlicher, zu mir; gib mir ein Zeichen! «
Autor / Johann Wolfgang von Goethe
 
06./ »
Die du bist so schön und rein, Wunnevolles Magedein, Deinem Dienste ganz allein Möcht ich wohl mein Leben weihn Deine süßen Äugelein Glänzen mild wie Mondesschein; Helle Rosenlichter streun Deine roten Wängelein. Und aus deinem Mündchen klein Blinkts hervor wie Perlenreihn; Doch den schönsten Edelstein Hegt dein stiller Busenschrein. Fromme Minne mag es sein, Was mir drang ins Herz hinein, Als ich weiland schaute dein, Wundervolles Magedein! «
Autor / Heinrich Heine
 
07./ »
Weich ist es, rund und himmelblau. Ich weiß nicht mehr, wer es mir gab. Und als ich's dir gegeben hab, nanntest du mich 'ne tolle Frau. Das hör ich gern, nun ist es dein, mein himmelblaues Gummischwein. «
Autor / Wolf Dietrich
 
08./ »
Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen. «
Autor / Heinrich Heine
 
09./ »
Dem Schnee, dem Regen, Dem Wind entgegen, Im Dampf der Klüfte, Durch Nebeldüfte, Immer zu! Immer zu! Ohne Rast und Ruh! Lieber durch Leiden Möcht ich mich schlagen, Als so viel Freuden Des Lebens ertragen. Alle das Neigen Von Herzen zu Herzen, Ach, wie so eigen Schaffet das Schmerzen! Wie soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du! «
Autor / Johann Wolfgang von Goethe
 
10./ »
Gehst du morgens früh um sieben, ist auch meine Nacht vorbei, nur dein Duft ist mir geblieben und ich rieche noch uns zwei auf den Kissen, an der Decke, in die ich meine Nase stecke. Sehnsucht hab ich bis halb drei. Dann genieß ich die zwei Stunden, in denen ich mich auf dich freu. Und dann kommst du, willst mich sehen, willst mich streicheln und noch mehr. Schon ist es um mich geschehen, denn ich liebe dich so sehr. «
Autor / Wolf Dietrich
 
11./ »
O glücklich, wer ein Herz gefunden, Das nur in Liebe denkt und sinnt Und mit der Liebe treu verbunden Sein schönres Leben erst beginnt! Wo liebend sich zwei Herzen einen, Nur eins zu sein in Freud und Leid, Da muß des Himmels Sonne scheinen Und heiter lächeln jede Zeit. Die Liebe, nur die Lieb ist Leben: Kannst du dein Herz der Liebe weihn, So hat dir Gott genug gegeben, Heil dir! Die ganze Welt ist dein! «
Autor / Hoffmann von Fallersleben
 
12./ »
Hätte ich drei Wünsche frei, die dich und mich betreffen, wäre mein Wunsch Nummer drei, dass wir zwei uns niemals hassen. Wäre mein Wunsch Nummer zwei, dass wir keine Zeit verpassen, und am meisten wünsch ich mir, dass wir uns niemals verlassen. Denn alles ist nur schön mit dir. «
Autor / Wolf Dietrich
 
13./ »
Der Neid, o Kind, Zählt unsre Küsse: Drum küß geschwind Ein Tausend Küsse; Geschwind du mich, Geschwind ich dich! Geschwind, geschwind, O Laura, küsse Manch Tausend Küsse: Damit er sich Verzählen müsse. «
Autor / Gotthold Ephraim Lessing
 
14./ »
Du bist wie eine Blume, So hold und schön und rein; Ich schau dich an, und Wehmut Schleicht mir ins Herz hinein. Mir ist, als ob ich die Hände Aufs Haupt dir legen sollt, Betend, daß Gott dich erhalte So rein und schön und hold. «
Autor / Heinrich Heine
 
15./ »
Ruhet dann, jedoch erwäget, Liebes Paar, es sei die Nacht Eh es morgen sieben schläget Nicht zum Schnarchen nur gemacht. Zwei die müssen Wache sein; Schlafen kann man wohl allein. «
Autor / Martin Opitz
 
16./ »
Stand ein junges Veilchen auf der Weiden, Lieb und herzig, in sich, und bescheiden; Und ein wackrer Jüngling über Land Kam hin, da das Veilchen stand. Und er sah das Veilchen auf der Weiden Lieb und herzig, in sich, und bescheiden; Sah es an mit Liebe und mit Lust, Wünscht es sich an seine Brust. Heute wird das Blümchen ihm gegeben, Dass er’s trag’ an seiner Brust durchs Leben! Und ein Kreis von edlen Menschen steht Ernst und feiert mit Gebet. Seid denn glücklich! Gott mit Euch, Ihr Beide! Seine “Sonn’ am Himmel” schein´ Euch Freude; Und in Eurer Freud’, in Eurem Schmerz Seine “bessre” Euch ins Herz! «
Autor / Matthias Claudius
 
17./ »
Das ist die rechte Ehe, wo zweie sind gemeint, durch alles Glück und Wehe zu pilgern treu vereint: Der eine Stab des andern und liebe Last zugleich, gemeinsam Rast und Wandern, und Ziel das Himmelreich. «
Autor / Emanuel Geibel
 
18./ »
Die Liebe hemmet nicht; Sie kennt nicht Tür noch Riegel und dringt durch alles sich; Sie ist ohn’ Anbeginn, schlug ewig ihre Flügel, und schlägt sie ewiglich. «
Autor / Matthias Claudius
 
19./ »
Wertes Paar! das ganze Leben Sei bei euch ein steter Krieg, So dass Beiden sei gegeben Gleiche Beut und gleicher Sieg. Kämpft mit Liebe gegen Liebe, Und mit Treu kämpft gegen Treu; Dass euch Zwiespalt nie betrübe, Niemals auch der Kauf bereu. «
Autor / Friedrich von Logau
 
20./ »
Es muss was Wunderbares sein ums Lieben zweier Seelen! Sie schließen ganz einander ein, sich nie ein Wort verhehlen! Und Freud und Leid und Glück und Not so miteinander tragen! Vom ersten Kuss bis in den Tod sich nur von Liebe sagen. «
Autor / Oskar von Redwitz
 
21./ »
Es muss was Wunderbares sein ums Lieben zweier Seelen! Sie schließen ganz einander ein, sich nie ein Wort verhehlen! Und Freud und Leid und Glück und Not so miteinander tragen! Vom ersten Kuss bis in den Tod sich nur von Liebe sagen. «
Autor / Oskar von Redwitz
 
22./ »
Ihr seid nun eins, ihr beide, und wir sind mit euch eins. Trinkt auf der Freude Dauer ein Glas des guten Weins! Und bleibt zu allen Zeiten einander zugekehrt durch Streit und Zwietracht werde nie euer Bund zerstört. «
Autor / Johann Wolfgang von Goethe
 
23./ »
Und war das Band, das euch verbunden, gefühlvoll, warm und heilig rein, so lasst die letzte eurer Stunden wie eure erste heiter sein. «
Autor / Johann Wolfgang von Goethe
 
24./ »
Die Muse fehlt nicht selten. Wenn man sie eben will; Sie schweift in fernen Welten, Und nirgends hält sie still. Die Schwärmerin verträumet Gar oft den Glockenschlag, Was sag’ ich? sie versäumet Selbst einen Hochzeittag. So auch zu eurem Feste Erscheinet sie zu spät Und bittet nun aufs beste, Daß ihr sie nicht verschmäht. Des schönsten Glückes Schimmer Erglänzt euch eben dann, Wenn man euch jetzt und immer Ein Brautlied singen kann. «
Autor / Ludwig Uhland
 
25./ »
Gott sei Dank, sie haben sich! O wie lieblich, o wie schicklich, sozusagen herzerquicklich, ist es doch für eine Gegend, wenn zwei Leute, die vermögend, außerdem mit sich zufrieden, aber von Geschlecht verschieden, wenn nun diese, sag ich, ihre dazu nötigen Papiere, sowie auch die Haushaltssachen endlich mal in Ordnung machen und in Ehren und beizeiten hin zum Standesamte schreiten, wie es denen, welche lieben, vom Gesetze vorgeschrieben, dann ruft jeder freundlich: “Gott sei Dank, sie haben sich!” «
Autor / Wilhelm Busch
 
26./ »
Ratsam ist und bleibt es immer Für ein junges Frauenzimmer, Einen Mann sich zu erwählen und womöglich zu vermählen. Erstens: will es so der Brauch. Zweitens: will man´s selber auch. Drittens: man bedarf der Leitung Und der männlichen Begleitung; Weil bekanntlich manche Sachen, Welche große Freude machen, Mädchen nicht allein verstehn; Als da ist: ins Wirtshaus gehn. «
Autor / Wilhelm Busch
 
27./ »
Ein großes Haus und jede Menge Geld, das ist es, was vielen gefällt. Wovon sich manch einer viel verspricht, doch zählt dies in der Ehe nicht. Nur die Liebe ist es, was sie zusammenhält. Ohne Liebe hilft kein Haus und auch kein Geld. Drum wünsche ich Euch zur Hochzeit recht viel Glück, denkt immer an meine Worte zurück. «
Autor / Autor unbekannt
 
28./ »
Ein bisschen mehr Freude, weniger Streit, etwas mehr Güte, weniger Neid, auch viel mehr Wahrheit immerdar, und viel mehr Hilfe bei Gefahr, ein bisschen mehr wir, weniger ich, ein bisschen mehr Kraft, nicht so zimperlich, und viel mehr Blumen während des Lebens, denn auf Gräbern sind sie vergebens. «
Autor / Autor unbekannt
 
29./ »
Hochzeit, “der schönste Tag im Leben”, sagt man. Doch wenn dem so wäre, was dann? Dann ginge es ja danach stetig bergab und das Glück nähme dabei von Tag zu Tag ab. Nein, es ist der erste, schöne Tag von weiteren, die das Paar gemeinsam erlebt, die düsteren und die heiteren. Genießet jeden einzelnen Tag, erlebt ihn bewusst. Erhaltet Euch Achtung, Leidenschaft und Lust. «
Autor / Autor unbekannt
 
30./ »
Zwei Menschen, die sich finden und aneinander binden, wenn sie sich Treue schwören, dem anderen ganz gehören, dann ist es wunderbar und Liebe ganz und gar. «
Autor / Autor unbekannt
 
31./ »
Prost, auf das Leben zu zweit in der Ehe! Prost, damit für Euch die Sonne niemals untergehe! Prost, wir feiern, stoßt mit uns an! Prost, auf Euer Leben als Ehefrau und Ehemann! Prost, auf Eurer Familienleben! Prost, dass es für Euch Kinder wird geben! «
Autor / Autor unbekannt
 
32./ »
Liebes Brautpaar, ein Ratschlag für dauerhaftes Gelingen, ist, den Partner niemals zu irgendetwas zwingen, stets abends dem Partner bei Unstimmigkeit zu verzeihen, dann kann eine Ehe auf Dauer gedeihen. Wenn mal laute Worte fallen im Streit, seid zur Versöhnung schnell wieder bereit. Nur wer verzeiht und wer vergibt, beweist dem Partner, dass er liebt. Dass Ihr das alles auf Dauer schafft, dafür wünschen wir Euch die Kraft. Eine gute Ehe kann eine Festung sein, in die keine Zwietracht kann herein. «
Autor / Autor unbekannt